Juni 30, 2016

Die 100

  

Rezension - Die 100





Originaltitel: The 100


Autor: Kass Morgan
Reihe: Die 100, Band 1 
Genre: Dystopie
Verlag: Heyne
Seiten: 320
Preis: 12,99€

Inhalt:

Seit einem vernichtenden Atomkrieg lebt die Menschheit auf Raumschiffen. 300 Jahre lang hat niemand mehr die Erde betreten. Doch nun sollen 100 jugendliche Straftäter das Unmögliche wagen: zurückkehren und herausfinden, ob ein Leben auf dem blauen Planeten wieder möglich ist. Doch was die idealistische Clarke, der geheimnisvolle Bellamy und die anderen Verurteilten nach ihrer Ankunft vorfinden, raubt ihnen den Atem. Ein tödliches Abenteuer beginnt, auf das sie kein Training der Welt hätte vorbereiten können ...


Meine Meinung:
 
Die 100
 
Ich finde Dystopien im Allgemeinen schon richtig interessant, doch die Idee von Kass Morgan, dass ein Atomkrieg die Menschen gezwungen hatte im All zu leben hat mich sofort gepackt, auch wenn das Cover für meinen Geschmack nicht passt . Auch der Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Das Buch wird in 4 verschiedenen Perpektiven geschrieben und die immer wieder auftauchenden Flashbacks, sodass man auch jede Schicht und Gedanken mitbekommt, vor allem letzteres war im Buchverlauf sehr hilfreich!


Ich hab den ersten Band jetzt ein zweites Mal gelesen, weshalb ich auch sofort in das buch reinkam und diesmal noch besser auf die Details achten, oder eher die kaum vorhandenen Details. Denn offenbar sind Morgans Hauptfiguren nicht so sehr davon begeistert, als erste Menschen nach 300 Jahren zurück auf die Erde zu kehren. Es fehlen einfach das Erstaunen, dass man erwartet und ich als Leser wurde auch nicht mitgerissen.

Die eine Hauptperson, Clarke, wird als wildes und rebellisches Mädchen beschrieben, dass schon viel erlebt hat, durch die Hinrichtung ihrer Eltern und Wells Verrat, der auch eine der Hauptpersonen ist. Mir ist sie von Anfang an sympatisch, obwohl einige ihrer Gefühle etwas verwirrend sind. Bei ihr kann man gut die Veränderungen sehen, die das Leben auf der Erde mit sich bringt.                 Morgans Flashbacks sind da immer wieder hilfreich und tauchen auch genau im richtigen Moment auf, um keine Unverständlichkeit zu schüren.

Bellamy ist für mich so der Außenseiter in der Gruppe, da er nicht zu den ausgewählten 100 gehört und nur durch die Liebe zu seiner Schwester Octavia mit zur Erde reist. Bellamy ist für mich von Anfang an die Person, die ich am Meisten verstehe und bei der ich auch am Besten reingekommen bin. Kass Morgan schreibt ihn als selbstlosen, aber auch aggresiven und teilweise ängstlichen, dabei auch die Flashbacks bezogen, Jungen. Mann merkt, dass er alles für seine Schwester tun würde und ihm alle anderen so ziemlich egal sind, doch auch im Verlauf baut er auch eine Beziehung zu Clarke auf.

Die Hauptperson Glass hat mich einfach nur verwundert, weil sie nichts mit der eigentlichen Handlung zu tun hat und irgendwie nebenbei exestiert. Ich hoffe, dass im zweiten und dritten Band noch klar wird, welche Rolle sie spielt.

Ich kannte schon bevor ich das Buch gelesen habe die Serie "The 100", weshalb es anfänglich auch verständlich war, dass die Hauptpersonen auf dem Cover sind, doch hinterher würde ich ein anderes nehmen, weil die Buchhandlung und die Filmhandlung bis auf die Tatsache dass in beiden 100 Jugendliche zur Erde fliegen, grundverschieden sind. Einige Personen auf dem Cover kommen nichtmal in der Handlung vor, deshalb finde ich die Buchgestaltung echt fehl am Platz!

Kass Morgans Schreibstil hat mir auf der einen Seite der gut gefallen, sie kann gut Gefühle beschrieben und ihre Flashbacks zusammen mit der Gegenwart-Handlung hat mir echt gut gefllen und dafür gesorgt, dass ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlinge (metaphorisch). Leider ist ihre detailbeschreibung währenddessen auf dem Weg geblieben und man hat nicht das Gefühl, dass die 100 so fasziniert von ihrer neuen Umgebung sind. Trotzdem hat Morgan mit diesem Anfang der Dystopie-Reihe eine super Idee geschaffen und ich freue mich schin auf den nächsten Band!

Fazit:

Die 100 ist eine ungewöhnliche Story, die ,trotz teilweise fehlenden Details, jeden Fans von Dystopie, Abenteuer und Zukunfts-Denker in ihren Bann reißen wird!

Note: 2




Liebste Lesegrüße
Charlotte

Juni 27, 2016

Will&Will


Rezension Will & Will

 

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Orginaltitel: Will Grayson Will Grayson

Autoren: John Green/ David Levithan
Genre: Liebe/Jugend
Verlag: cbt
Seiten: 384
Preis: 8,99€ 

Inhalt:
 
Sie heißen beide Will Grayson, wohnen in Chicago, sind siebzehn und haben dasselbe Problem: Aus Angst, es mit der Liebe zu versemmeln, lassen sie sich auf Romantisches gar nicht erst ein. Der eine zögert seit Wochen, sich selbst einzugestehen, was für andere offensichtlich ist: dass er bis über beide Ohren in seine Mitschülerin Jane verliebt ist. Der andere flüchtet sich in eine Online-Beziehung, anstatt sich vor seinen Freunden zu outen. Doch alles ändert sich, als Will & Will eines Abends ganz zufällig aufeinandertreffen …


Meine Meinung:

  Will&Will

Ich dachte, dass Will&Will noch zu "Neu" für die Ramschkiste ist, umso überraschter war ich, als ich es bei Mäc Geiz endeckt habe. Aber ich habe natürlich meine Chance genutzt und bin auch froh darüber. 
Ich hab mir ein paar Rezis durchgelesen und da gehen die Meinungen ziemlich auseinander, weshalb mir auch mein eigener Eindruck so wichtig war!

Ich fand die Idee von zwei Jungen, die den gleichen Namen, das gleiche Alter und mehr oder weniger im gleichen Ort wohnen sehr cool, weil da schon die Spannung geweckt ist und auch mal etwas anderes ist, als die normalen Liebsstorys.
Ich brauchte ziemlich lange, bis ich in das Buch reingekommen bin, was an den anfänglichen verwirrenden Schreibstil von einem der Autoren lag, da der ganze Text in einer Art Chatschrift gehandhabt ist und nur kleingeschrieben, deswegen war desöfteres nachlesen und "hä" Rufe vorprogrammiert. Und ich hab endlich bemerkt, wie hilfreich große Buchstaben sind! 
Für mich ein weiteres minus ist, dass das Eigentliche Ereignis; das Aufeneinandertreffen von Will und Will lässt ewig auf sich warten und ist dann eher langweilig geschrieben SPOILER hallo, ein Pornoladen???? SPOILER ENDE. Auch fehlt mir die Beziehung zwischen Will und Will, die ja eigentlich nicht exestiert, sondern nur über Tiny abläuft und sich ansonsten nur auf zwei Szenen beschränkt!

 Für mich war die Rollenbeschreibung sowohl von den beiden Wills (cool das so zu schreiben) und der Nebenrollen echt cool, vor allem Tiny fand ich mit seiner wirklich schwulen Art richtig klasse. Ich würde ihn teilweise auch als nervig und sogar schwer zu lesen bezeichnen, aber er hat dieses Unnatürliche, die große Lebenslust und jedem alles echt zu machen, was ihn zu einem interssanten Charakter macht. Sein Musical ist das Highlight im Buch!
Den ersten Will Grayson, der vom Schreibstil (normal), wahrscheinlich von John Green geschrieben wurde, ist für mich von Anfang an leichter verständlich, er ist eher sehr zurückhaltend. Als  kleiner (im wahren Sinne des Wortes) Freund von Tiny, versucht Will irgendwie abzutauchen und seine beiden Regeln 1. Lass nichts zu nahe an dich ran und 2. Maul halten durchzuziehen, bis er auf Jane trifft.
Sein Charakter macht während des Buchverlaufs eine sehr große Veränderung durch, die mir als Leser  bei der "finalen" Erleuchtung erst so richtig aufgefallen ist!
Seine teilweise primitiven Aussagen fand ich an einigen Stellen unangebracht und das ewige Hin und Her mit Jane ist irgendwann so zäh wie Kaugummi gewesen. Meine Lieblingsstelle mir ihm war wirklich das Ende, was vielleicht auch so a la Friede Freude Eierkuchen ist, aber echt schön gemacht! 
Der zweite Will Grayson ist mir bis kurz vor Ende eigentlich ein Rätsel, mit seiner auch eher ruhigen und unauffälligen Art. Für den Leser wird erst nach einiger Zeit klar, dass Will schwul ist und irgendwie hapert es da auch gewaltig, weil Levithan (vermutlich) bis zu seinem outen, nie schreibt dass er vom anderen Ufer ist. Mit seiner Beziehung zu Issac hält er sich ziemlich hinterm Berg, was seine Freunde angeht, ist das auch eine Verwirrung, weil er sie irgendwie leiden oder nicht leiden kann. Will ist für mich einfach sehr Rätselhaft und ein Charakterkärtchen als Beilage wäre echt hilfreich gewesen! Das Ende gfällt mir dafür umso mehr, weil man da auch seinen Wandel mitbekommt, der mir schon aber während des Lesens bei ein paar Schlüsselpunkten aufgefallen ist. 
Und auch an dieser Stelle muss ich Tinys Musical in hohen Tönen loben, wenn einer meiner Freunde so ein Stück auf die Beine stellen würde, Hut ab!

Zum Schreibstil kann ich ich nur meine geteilte Meinung äußern. Der (wahrscheinlich) von John Green geschriebene Teil ist echt schön, vor allem seine detaillierte und ausdrucksstarke Schreibweise gefällt mir immer wieder aufs Neue, auch wenn ich seine anderen Werke (zum Beispiel TIOS und Eine wie Alaska)  in ein paar Punkten besser finde. 
Mit Levithans Schreibstil hab ich mich im gesamten Buch nicht anfreunden können, vielleicht lag es an der Groß- und Kleinschreibung die mir sehr gefehlt hat, aber ich bin mit ihm einfach nicht warm geworden, aber seinen allgemeinen Schreibstil find ich ganz in Ordnung, er hinterlässt keine besondere Merkmale, aber hat trotzdem seinen Charm.


Fazit:

Im Großen und Glanzen hat mich das Buch mit seiner etwas anderen Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugt, es gibt ein paar schöne Stellen und für alle John-Green-Fans kann ich das Buch empfehlen, aber leider fehlt einfach des gewisse Etwas, dass den Touch ausmacht :(  
      
Note: 3-

Liebste Büchergrüße
Charlotte 

Juni 20, 2016

Thema Sommerbuch - Margos Spuren


Thema Sommerbuch - Margos Spuren




Orginaltitel: Paper Towns

Autor: John Green
Genre: Jugend/Liebe
Verlag: dtv
Seiten: 336
Preis: 9,95€


Ich hab mir passend zum Sommerbeginn am 21. Juni mal Gedanken gemacht, welche Bücher ich mit dieser Jahreszeit verbinde :)


Inhalt:

Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.



Meine Meinung:
 
Margos Spuren

Mein Sommerbuch ist auf jeden Fall "Margos Spuren" von John Green.
Ich find den Hauptprotagonisten Quentin oder Q einfach klasse, er ist supersymphatisch und ist mit seiner Art und Weise wie er seine Beziehung zu Margo beschreibt einfach sehr authentisch.
Man kommt auch sofort in das Geschehen rein und ich konnte mich sofort in Quentin einlesen und Green fängt auch gleich damit an, die Person von Margo zu beschreiben, dass gelingt ihm auch mit dem Vorwort ziemlich gut!
Quentin befindet sich die ganze Zeit im Hintergrund, er und Margo wohnen zwar Gegenüber, aber er war für sie meistens unsichtbar und so hat er sie, wie so viele andere auch, aus dem Hintergrund bewundert und sich eben auch in Margo verliebt *seufz*. Und dann kommt eben diese Nacht, die auch ehrlich gesagt, dass einzige actionreiche in diesem Buch ist, und für mich auch das Highlight, weil es das einzige Mal ist, wo Margo richtig zum Vorschein kommt und ihre Person anwesend ist.  Sie fordert Quentin auf, an ihren (Ex-) Freunden/innen Rache zu üben, was er ja auch bedingungslos tut, weil er wiegesagt, über beide Ohren in Margo verknallt ist, was Green nicht müde wird zu erwähnen.
Doch am nächsten Morgen ist dann der große Cliffhanger.
Margo ist verschwunden und Quentin macht es sich zur Aufgabe sie zu finden, weil er weiß, dass sie bei ihren früheren Verschwinden immer Spuren hinterlassen, also sucht er tadaaa nach Margos Spuren und findet auch Welche, aber das ist ein sehr langwieriger und teilweise einschlafkonkurrierender Prozess, der wirklich ein paar Nerven erfordert. Die Hinweise sind manchmal echt cool ausgedacht, aber es passiert einfach nicht viel und das ist der meiste Tod für ein Buch.
Und auch das Ende war für mich ziemlich enttäuschend, nach all dem ganzen Warten und vor allem den zwischendruch echt coolen Teil mit der Autofahrt, ich sag nur 60 Sekunden Tankstellen-EInkauf, hätte ich so ein Ende nicht erwartet und ich nehme das John Green echt übel :(
 
Doch der Schreibstil des Autors ist natürlich wieder eine Augenweide, schon bei Das Schicksal ist ein mieser Verräter und auch jetzt bei Will&Will bin ich ein riesiger Fan, auch wenn Margos Spuren nicht zu seinen besten Werken zählt!


Fazit:

Als Fazit kann ich dieses Buch für jeden John-Green-Fan und Liebhaber von dem tollsten Gefühl der Welt empfehlen. Obwohl das Buch über weite Teile eine Durststrecke ist, hat es durchaus seinen Charme und den typsichen John-Green-Witz.


Note: 3



Liebste Büchergrüße

Charlotte

Juni 14, 2016

Die Bestimmung

 

Rezension Die Bestimmung




Autor: Veronica Roth
 
Reihe: Die Bestimmung, Band 1
Genre: Sci-Fi/Fantasy
Verlag: cbt
Seiten: 408
Preis: 17,99€

Inhalt:

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …

Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.

Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.

Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…


Meine Meinung:

Die Bestimmung


Als allererstes hat mich der Film auf das Buch aufmerksam gemacht, da ich ein ziemlicher Kino-Junkie bin und das Poster in meinem Cinestar gesehen habe, wollte ich vor Start noch das Buch dazu lesen. Das Cover hat mich dann auch sehr überzeugt!
 
Ich mag sehr wie man in die Geschichte reinkommt, sie ist eher ruhig, aber auch in den ersten Minuten wird das ganze Leben, die 5 Fraktionen und die Chance mit 16 Jahren selbst zu wählen sehr gut erklärt und Beatrices Gedanken darüber, auch die Perpekive in der Ich-Form zu schrieben gefällt mir gut. Vor allem die Idee, in einer Simulation seine passende Fraktion zu finden, fand ich sehr orginell und auch die ganze Geschichte hatte von anfang an zwar ähnliche Zusammenhänge mit anderen Dystopien-Reihen, aber trotzdem hat sie ihren ganz eigenen Charme. Schade finde ich, dass die ganze Handlung im Mittelteil ziemlich lang gezogen wird und das richig ernste Thema, was ja auch in den nächsten Büchern fortführend ist, in die letzten 100 Seiten "gequetscht" wurde und damit für mich zu kurz kommt.
Die Hauptperson Beatice Prior ist für mich teilweise, obwohl in der Ich-Perspektive, ein Rätsel. So erfährt man ja gleich zu Anfang der Handlung, dass sie eine Unbestimmte ist, doch ihre Gedanken nach diesem Test sind unklar, was vielleicht auch an ihrer Verwirrung liegt, aber irgendwie komisch ist. Ihre ganze Art im weiteren Buch find ich ausschließlich einfach nur sehr bemerkenswert, sie hat dieses Entschlossene und Zielstrebige. Ihre Beziehung zu Four hat für mich die etwas andere Anti-Hollywood-Romanze. Klar bei den Dystopien-Storys ist das immer ein bisschen anders, aber mal abgesehen von Tris absoluter Verliebtheit, ist sie auch sehr inhaltlich und zum Geschehen außerhalb geprägt und für mich ist das Anvertrauen, ihrer Gegenseitigen Ängste ein großer Liebesbeweis, denn wer gibt freiwillig seine größte Verletztlichkeit preis (wir sehen mal davon ab, dass es für Tris Pflicht war ;)).
Four ist für mich zu Beginn dieser große muskelbepackte Typ, der nie eine Miene verzieht, vor allem bei seiner Unfreundlichkeit bei Tris und seinen erstes Gesprächen ist er eher sehr zurückweisend. Doch es gibt es da zwei Knackpunkte, einmal als er mit Tris Capture the Flag spielen (Paintball mit Gewinn einer Flagge), er vertraut Tris Instinkt und sie lernt gleichzeitig eine verletztliche Seite an ihm kennen. Und dann am Ende, als sich Four in einer Simulation befindet und Tris ihm keinen Widerstand leistet, sie will ihm nicht wehtun und gesteht damit ihre Liebe <3.
Zu Veronica Roths Schreibstil hab ich jetzt nichts groß negatives anzumerken, mal abgesehen von der Anfänglichen Verwirrung hat sie ein Händchen dafür, Tris Gedanken und Gefühle dem Leser zu übermitteln.
Fazit:

Die Bestimmung ist für mich ein sehr interessanter Auftakt, mit eines super Duo in der Hautpbesetzung. Leider ist der eigentliche Ernst zu kurz gekommen und macht nur einen kleineren Bestandteil der Handlung aus, aber trotzdem bin ich sehr gespannt auf den nächsten Band und bin sicher, dass dort das jetzige Ende eine große Rolle spielen wird!


Note: 2





Liebste Büchergrüße
Charlotte





Juni 08, 2016

Harry Potter und der Gefangene von Azkaban

 

Rezension Harry Potter und der Gefangene von Azkaban


 

Autor: J.K. Rowling

Reihe: Harry Potter, 3
Genre: Fantasy/Jugend
Verlag: Carlsen
Seiten: 480

Inhalt:

Diesmal läuft in den Ferien schon alles so schief, dass Harry befürchten muss, aus Hogwarts rauszufliegen, weil er seine unerträgliche Muggeltante Magda mit einem Schwebezauber an die Zimmerdecke befördert hat und dann ganz einfach abgehauen ist. Und während er sich noch ausmalt, ein Leben als Verbannter zu führen, fängt ihn das Zauberministerium ein und er landet zu seiner eigenen Verblüffung pünktlich zum Schulbeginn im Schloss. Doch jetzt geht der Ärger erst richtig los!

Meine Meinung:

Harry Potter und der Gefangene von Azkaban
 
Es war das dritte Mal, dass ich meinen Favoriten der Harry Potter Reihe gelesen habe, aber diesmal auf Englisch und mir gefällt das Original immer besser, vor allem bei dieser Reihe ist die Übersetzung manchmal echt sehr schlecht gelungen, deshalb hab ich mich sehr gefreut.

Wie schon bei jedem Harry Potter Band fängt natürlich alles bei den Dursleys an und Harry muss unter ihren "Muggle"-Knechtschaft leiden. Ich liebe wie Joanne Rowling die Geschichte von Harry Potter weiterbeschreibt und seit dem ersten Teil, sich doch einiges verändert hat, sodass Harry das erste Mal Geburtstagsgeschenke und mir richtig warm ums Herz wird <3.
Aber schon beginnt die Gefangene-von-Azkaban-Geschichte, mit der aufgeblasenen Tante, die ich ehrlich gesagt, als der Oberknaller des Buches empfinde! 
In diesem Buch dreht es sich ja vor allem um Sirius Black, wie er erst als "Unbekannter" hinter Harry her ist und dann seine Rolle näher gebracht wird, da gefällt mir sehr Harrys Gedankengang, da er erst dieses Zurückhaltende hat, aber doch dann den Hass entwickelt und in diesem Band, finde ich, bekommt man einen der besten EIndrücke, wie sehr Harry seine Eltern vermisst und was sie für ihn bedeuten, obwohl er sie ja nie richtig kennenlernen konnte. 
Ganz anders, ist für mich diesmal die Beziehung zwischen den Freunden Harry, Ron und Hermi(o)ne, da letztere schon gleich am Anfang des Buches zurückhaltend ist und sich auch im Laufe des Buches immer mehr zurückzieht, aber gott sei dank, letztendlich durch ihr kleines Geheimnis, vieles aufgeklärt werden kann. Ron bekommt von mir diesmal einen Mitleidbonus, wegen seinem "armen" Krätze, der ja, wie wahrscheinlich alle wissen *SPOILER keine verdammte Ratte ist! SPOILER ENDE*. Für mich ist auch der Zusammenhalt der Freunde nicht so groß, wie ich es in den anderen Büchern gewöhnt war, teils, weil sie zwischenzeitlich überhaupt nicht auftauchte oder nur zwei des "golden trio" mit einschloss, dass kam mir diesmal leider zu kurz :(.
Mein absoluter Favorit, und warum dieses Buch auch mein liebling der Reihe ist, ist das Ende mit Harry und Hermi(o)ne und ihrer kleinen Reise. Ich find die Idee einfach klasse und Rowling macht dfamit das Ende zu einem besseren und lässt natürlich acuh für die Zukunft etwas offen. Sowohl auf der Seite von You-Know-Who, als auch einen neuen Verbündeten von Harry
Der Schreibstil von J.K. Rowling überzeugt mich einfach jedes Mal, da ich ihn diesmal in Orginal gelesen habe, kann ich auch wirklich sagen, dass er mir wirklich super gefällt. Er ist für jedes Alter und mit ihrer wirklichen bewundernswerten Einfallsreichtum, zieht sie einfach jeden in ihren Bann!

Fazit:

Für mich ist Harry Potter und der Gefangene von Azkaban mein absoluter Lieblingsband der Reihe, vielleicht überzeugt das Buch nicht umbedingt mit actionsreichen Szenen, aber trotzdem ein sehr guter Teil mit gekonntem Ende!

Note: 1


Liebste Büchergrüße
 Charlotte