September 29, 2016

Giants

 

Giants - Sie sind Erwacht


https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Neuvel_SGiants_1_174076.jpg 
Originaltitel: Sleeping Giants

Autor: Sylvain Neuvel
Genre: Sciene-Fiction
Verlag: Heyne
Seiten: 416

Inhalt:


Als die kleine Rose eines Abends beim Spielen in einer Höhle eine gewaltige Metallhand entdeckt, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr ganzes Leben verändern wird. Siebzehn Jahre später will sie, inzwischen eine herausragende Physikerin, das noch immer ungelöste Rätsel aufklären. Gemeinsam mit einem Expertenteam aus Wissenschaftlern und Militärs findet Rose heraus, dass die Hand zu einem riesigen Roboter gehört, dessen Körperteile über den ganzen Globus verteilt sind. Doch wer hat den Roboter gebaut? Wann wurde er in der Erde vergraben? Und was bedeuten die seltsamen Zeichen auf dem Metall?

Meine Meinung:


Jeder muss ein bisschen in die Zukunft denken, oder zumindest an das außerirdische Leben, was vielleicht unter uns weilt! Da hat mir sowohl, der Klapptext, als auch das Cover sehr imponiert!

Interessant an Giants ist, dass es weitesgehend wie eine Art Interview gestaltet ist. Es gibt einen Unbekannten, der immer mit den verschiedenen Hauptprotagonistin spricht und so durch den Verlauf der Geschichte führt. Ab und zu gibt es Tagebucheinträge oder Überwachungsprotokolle. Die 4 Hauptprotagonisten sind die Wissenschaftlerin Dr. Rose Franklin, die Armee Helikopterpilotin Kara Resnik, ihr Kollege Ryan Mitchell und das kanadische Genie Vincent Couture, aber auch einige andere Personen tauchen immer wieder auf.

Giants beginnt gleich mit dem was ich schon aus dem Klapptext wusste, nämlich Rose' Entdeckung der übergroßen Hand, aber verfeinert mit ein paar Details, wie leuchtenden Tafeln, die mit der Hand gefunden wurden. Erst Jahre später wird sie als Wissenschaftlerin zu dem Projekt des mysteriösen Unbekannten hinzugezogen. Das Ziel: den Roboter zusammenzusetzten. Im weiteren Verlauf, treten die beiden wichtigen Charaktere Kara und Ryan ins Leben, die auf der ganzen Welt nach den Körperteilen suchen.
Wie sie langsam aber sicher aufbauen und mehr Informationen über den Roboter und dessen zerstörerische Funktion für die Menschheit mit politischen und sehr dramatischen Aspekten!
Das alles ist gespickt mit sehr persönlichen Fakten, die die Protagonistin in ihren Gesprächen immer wieder preisgeben und durchaus zuspitzen!

Ich hab sofort super reingefunden, und das hat sich über die nächsten 415 Seiten auch nicht verändert. Es war durchläufig ein Spannungsfaktor gegeben und ich hab mich durch das Buch geregelrecht gesuchtet. Nicht nur, weil Neuvel offenbar ein Genie auf dem Gebiet der Physik und Technik ist, sondern auch einen flüssigen Schreibstil verfolgt. 
Die Charaktere fand ich von Anfang an sehr interessant. Und natürlich hat sich für mich sich die ganze Zeit die Frage wer der mysteriöse, unbekannte Gespächsführer ist. Ich habe durchaus ein paar Theorien entwickelt, da auch im Verlauf einige Infos über ihn klar werden. Aber das würde ich jedem Leser selber überlassen :). Bei den Anderen gefällt mir sehr, dass nicht immer nur das Projekt um den großen Roboter im Vordergrund steht, sondern auch viele private Details sichtbar werden. 

Ich hatte mich vorher wenig mit dem außerirdischen Leben beschäftigt und fand diese Sicht der Dinge echt cool. Aber leider hat mir hintenraus echt die Action gefehlt und zu den verschiedenen Gesprächen nicht immer das Datum genannt wurde und ich so nur durch ein paar Andeutungen den ungefähren Zeitrythmus mitbekommen, sodass zwischen manchen Gesprächen auch mal gut ein halbes Jahr liegt. 

Sylvain Neuvels Schreibstil war schon wie erwähnt sehr flüssig und hat mir gut gfallen. Auch die vielen Fachausdrücke haben super gepasst und ist sehr professionell ausgebaut. 

Und das Buch mit dem Satz; to be continued zu beenden, ist wirklich super! 
       

Fazit:


Giants hat eine vielfältige Perspektive auf das vielleicht exestierende Leben außerhalb unser Atmosphäre, aber den direkten Blick auf die Funktionstüchtigkeit eines unbekannten Roboters. Das ganze ist interessant und zeigt dem Leser eine große Vielfältigkeit, die ich gut durch alle Protagonisten geht. Mir hat das Buch sehr gefallen, obwohl es durchaus noch Luft nach oben hat.


Note: 2


Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Liebste Lesegrüße

Charlotte




September 21, 2016

Ich und die Walter Boys

 

Ich und die Walter Boys


https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Novak_AIch_und_die_Walter_Boys_166255.jpg 
 Originaltitel: My Life with the Walter Boys

Autor: Ali Nowak
Genre: Jugend
Verlag: cbt Verlag
Seiten 448


Inhalt:


Jackie hasst unvorhersehbare Ereignisse. Als perfekte Tochter hat sie ihr Leben in New Yorks High Society fest im Griff und sonnt sich in der Aussicht auf eine erfolgreiche Zukunft. Doch dann schlägt das Schicksal zu. Mit einer Lawine unvorhersehbarer Ereignisse: 1. Jackie steht plötzlich alleine da. 2. Sie muss zu ihrer Vormundfamilie, den Walters, nach Colorado ziehen. 3. Die Walters haben nicht nur Pferde, sondern auch zwölf Söhne! Mitten in der Pampa, allein unter Jungs von 6 bis 21, für die Privatsphäre ein Fremdwort ist, lautet Jackies erster Gedanke: Nichts wie weg. Und ihr zweiter: Moment ... ein paar der Kerle sehen unfassbar gut aus!


Meine Meinung:


Bei diesem Buch hat mich die Titel sofort überzeugt! Er zeigt sofort worum es sich dreht und sagt eine witzige Handlung vorraus!

Das Cover hat mir auch sofort gefallen. Es passt einfach.

Jackie hat ihr ganze Familie verloren. Ihre Eltern und ihre ältere Schweste Lucy. Sie lebte in New York City, als Tochter eines milliardenschweren Untenehmers und einer erfolgreichen Modedesignerin. 
Klar, dass der Umzug vom Penthouse in eine überfüllte Ranch mit 11 Stiefbrüdern und einer "Stiefschwester" nicht leicht fällt. Jackie versucht sich in ihrer komplett neuen Situation zurechtzukommen. Doch von ihrer Ersatzfamilie bekommt sie nur Abweisung zu spüren und in der neuen Schule, die sie gegen eine hochgradige Privatschule + Internat eintauschen musste, scheint auch nicht alles sofort zu klappen. Und dann wären da noch die beiden Walter Boys Cole und Alex ...

Eingestiegen bin ich super. Nowak führt mich sofort in eine interessante Story.
Während Jackies Umzug in ein kleines Kaff irgendwo in Colorado bekomme ich als Leser einen ersten und sehr intensiven Eindruck von ihr. Bei ihrer neuen Familie ist Steit voprogrammiert und mir gefallen viele Dialoge, die zwischen den Walters und Jackie hin und her fliegen. Vor allem die verschiedenen Charaktere, die in vielen Stellen immer wieder wichtige Rollen spielen, machen die ganze Handlung zu einer abwechslungsreichen Angelegenheit. 
Und natürlich muss die Liebe in Jackies Leben fahren. In einer reinen Mädchenschule ist ihr ersten Anfänge und Begegnungen mit der Liebe schön zu beobachten, doch die immer wieder folgenden Rückschläge sind mir teilweise zu viel und schlagen zu schnell wieder die schöne Realität um.

Jackie ist mit ihren wirklich perfektionistischen Charakter eine Person, die ich als Leser zu anfangs als ein wenig unsympathisch empfand. Ich bekam zwar einen guten Eindruck von ihr, aber sie hatte etwas abweisendes für mich als Leser. 
Doch im weiteren Verlauf konnte ich mich weiter mit ihr anfreunden und mit ihr über gescheiterte Liebesversuche leiden :(

Ali Nowaks Schreibstil hat mich super durch die Geschichte geleitet. Er ist sehr flüssig und sorgt auch immer wieder für kleine Highlights, sodass ich nie die Lust am Lesen verloren habe!

Fazit:


Ich und die Walter Boys ist ein abenteuerlustiges und humorvolles Buch, das super unterhält! Mit nur ein paar anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Hauptcharakter und wiedeholenden Rückschlägen, ist Ali Nowaks Buch wirklich ein schönes Buch!

Note: 2*    


Vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares

Liebste Lesegrüße

Charlotte

September 18, 2016

Battle Island

 

Battle Island


https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Freund_PBattle_Island_161121.jpg 
 Originaltitel: Battle Island

Autor: Peter Freund
Genre: Jugend
Verlag: cbj Verlag
Seiten 544 Seiten

Inhalt:


Als Louisa die Castings für die brandneue TV-Show »Battle Island« erfolgreich besteht, glaubt sie sich ihrem Ziel ein Stück näher: Mit dem Preisgeld die Therapie ihrer Mutter bezahlen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Millionen von Zuschauern werden ihre Suche nach einem Schatz verfolgen, der auf einer von der Außenwelt abgeschnittenen Insel im Atlantik versteckt ist. Doch auch die anderen Kandidaten wollen an das Geld – dazu ist ihnen jedes Mittel recht, und so wird aus der Unterhaltungsshow bitterer Ernst ...

Meine Meinung:


Da ich on Peter Freund schon die Laura-Reihe kenne, bin ich sehr optimistisch an dieses Buch rangegangen.
Der Klappentext hat mich wohl mit am Meisten überzeugt, da es auch nicht sehr weit hergeholt klang und mit einer spannenden Protagonistin in den Startlöchern war.

Zum Cover hatte ich erstmal nicht viel zu sagen, nur dass Lou im Buch ganz anders aussieht, als das Mädchen vornedrauf. Vielleicht ein wenig ironisch.

Louisa "Lou"  wird zu Battle Island ausgewählt. Sie nimmt teil, um ihrer krebskranken Mutter ein teure Therapie ermöglichen zu können. Denn die Siegesprämie ist 1 Million Euro. Doch neben den täglichen Battles, bei denen einer der 10 Teilnehmer die Hinweise auf den Standort des Schatzes gewinnen kann, müssen sie vor allem mit Streitereinen innerhalb der Gruppe fertig werden. 
Und da wären noch die komischen Machenschaften und schemenhaften Personen die rund um die Insel kreisen. 
Getopt wird das ganze mit verrückten Affären, einer Anti-Organisation NO-TV und egozentrischen Showmastern.

Gestartet bin ich ziemlich gespannt, da der Leser sofort eine Actionszene reinrutscht. 
Lou wird sofort als wilde Kämpfernatur eröffnet. 
Das ganze Buch wird bis zum Ende des ersten Drittels in immer wechselnden Zeitepochen gezeigt. Erst am 8. bzw. 9. Tag von Battle Island und dann wieder Monate davor und den Prozess des Castings und die entwickelnde Beziehung zwischen Lou und ihrem Freund Tim. Allerdings gefallen mit diese Cuts zur Vergangenheit immer wieder unpassend und auch teilweise langweilig. 
Ab dem zweiten Drittel bleibt es hauptsächlich immer in der einen Perspektive. 
Doch, dass Battle Island nochmal von vorne aufgerollt wird, was Anfang einige Verwirrung aufdeckt, aber ggen Ende zu Langatmig wird!
Das Ende erinnert mich nicht meh an einen Jugendoman, sondern an einen verrückten Thriller mit einem Sprung ins horrorähnliche und mit dem beabsichtigten Spannungsaufbau ist es leider nu ein seh monotones und vorhersehbares Ende.

Lou ist eine nicht ganz so normale Teenagerin. Sie ist eine totale Sportskanone, liebt ihren Freund Tim heiß und innig und ihre Familie steht an erster Stelle. Lou als Hauptprotagonistin führt mich durch die großteilige Story, wobei zwischendurch auch Kapitel aus Sicht der anderen Teilnehmer und Showrunner geschrieben sind. Ich als Leser bekomme im Buchverlauf einen guten Einblick in Lous Charakter.

Einen Pluspunkt bekommt Freund auf jeden Fall für seine Erwähnung von meinem größten Idol: JENNIFER LAWRENCE <3<3<3<3. 
Aber mal ganz ehrlich. Eine Hauptprotagonistin, deren Waffen auf Battle Island Pfeil und Bogen sind. Der Vater ist tod, die Mutter krank und das kleine Geschwistekind kann nicht viel ausrichten. Und sie nimmt an einer TV Show teil, in der es in dem Kampf um Geld geht. Tut mir Leid und auch wenn Freund durchaus gute Korponente hat, sind die Indizien einfach zu ähnlich mit Katniss Everdeen aus Tribute von Panem.

Fazit:


Battle Island führt interessante Fakten auf und eine andere Seite vom Showbusiness, doch leider ist die ganze Story zu bekannt, hat für meinen Geschmack eine nicht so gute Struktur und ist gegen Ende einfach nur noch als Irre zu bezeichnen!

Note: 3-   


Vielen Dank an den cbj Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares



September 10, 2016

Deadlands - Ghostwalkers



Deadlands - Ghostwalkers


Originaltitel: Deadlands - Ghostwalkers

Autor: Jonathan Maberry
Genre: Horror/ Dark Fantasy
Verlag: Papierverzierer Verlag
Seiten: 520
Preis:
Preis: 14,95€


Inhalt: 

Willkommen in den Deadlands, wo verbitterte Revolverhelden auf verrückte Wissenschaftler und finstere, unirdische Gestalten treffen. Hier, wo das große Beben von 1868 Kalifornien in ein Labyrinth aus vom Meer durchfluteten Höhlen verwandelt hat, wo mit einer geheimnisvollen Substanz Namens »Geisterstein« viele wundersame Steampunk-Erfindungen angetrieben werden und wo die Kugeln blutvergießend durch die Luft pfeifen. In Ghostwalkers wird der Auftragskiller Grey Torrance wortwörtlich von seiner blutigen Vergangenheit verfolgt und landet in der heruntergekommenen Stadt Paradise Falls, wo er in den tödlichen Konflikt zwischen der belagerten Stadt und einem teuflisch brillanten Alchimisten gerät, der fortwährend schreckliche, neue Waffen baut … und eine kleine Armee aus Untoten.
 
Meine Meinung:

Deadlands klang für mich von Anfang an nach einem Buch von Spannung und ein wenig Magie, die zusammen eine super Kombination ergeben würden. Das war auch der Grund, warum ich mich sofort auf das Buch eingelassen habe!

Deadlands ist aus der Sicht von Grey Torrance geschriebenen, der gleich zu Anfang einige Männer sieht, die einen Indianer vefolgen. Doch Grey merkt sofort, dass mehr dahinter steckt. Nach einem schrägen Anfang beginnt er einen Pakt mit dem entkommenden Sioux, Thomas Schaut-Weg. Der erzählt ihm nach einer sehr "untoten" Nacht von der unglaublichen Macht des sogenannten Geistersteins. Er hat  übernatürliche Kräfte, aber fordert  auch seinen Tribut.                                                            Das Duo erreicht die heruntergekommene Stadt Paradise Falls und wird in einen Kampf mit Untoten, Geisterstein und ein paar gierigen Wissenschaftlern verwickelt. Es beginnt ein Abenteuer der besonderen Art.

Das Buch hat interessant angefangen, vor allem weil ich die Gedankengänge der Protagonisten immer super fand. Maberry fasst diese Zeitepoche mit sehr viel Humor auf und verbindet die zwei vollkommenen verschiedenen Charaktere Grey Torrance und Thomas Schaut-Weg. Umschrieben wird das alles von einer verrückten Story, die an Vielfältigkeit nicht zu toppen ist. Doch leider sind die 520 ein Tick zu viel und ich hätte mir einen früheren Cut beim spannungsgeladenen Ende wo der Tötenbeschwörer und der ehemaliger Auftragskiller ihr persönliches Finale erreichen!
Die anschließende Idee mit dem  Epilog 1 und Epilog 2 fand ich wieder eine schöne Abrundung.
Grey Torrance ist durchaus ein sehr interessanter Protagonist! Im Buchverlauf erfährt man viel über seine Vergangenheit und mit dem Touch in die Erotik ist auch dieses Themenmuss vertreten <3. Er weiß Bescheid über sein Handwerk, was er mir als Leser immer wieder bewiesen hat und ein Meisterschütze ist.

Jonathan Maberry hat mich in ein Land voller Geheimnisse entführt. Mit regnenden Tieren und lustigen Dialogen komplettiert er eine gute Geschichte.


Fazit: 
 
Deadlands hat bei mir für spannende Lesestunden gesorgt und ist auf jeden Fall ein Dark Fantasy Buch der passenden Note Charme!
Ein wenig kürzer und dezent unspektakuläre hätte es an einigen Stellen gut getan, aber im Ergebnis ein gelungenes Buch!


Note: 2


Vielen Dank an den Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!        
                                                           
Liebste Lesegrüße
Charlotte