Februar 24, 2017

Dash und Lilys Winterwunder


Dash und Lilys Winterwunder


https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/CohnLevithanDash_Lilys_Winterwunder_v1_176484.jpg
 Originaltitel: Dash and Lily's book of Dares

Autoren: Rachel Cohen und David Levithan
Genre: Jugend/Liebe
Verlag: cbt Verlag
Seiten: 320 Seiten

Klappentext:


Drei Tage vor Weihnachten entdeckt der 16-jährige Dash in einer Buchhandlung ein rotes Notizbuch, in dem ein Mädchen namens Lily den Finder zu einem geheimnisvollen Such-und-Find-Spiel auffordert – vorausgesetzt, dieser ist ein männlicher Jugendlicher. Dash nimmt die Herausforderung an, doch er spielt das Spiel nach seinen Regeln …

Meine Meinung:


Und noch eine nachträgliche Weihnachtsgeschichte hat den Weg in mein Bücheregal gefunden. Auf Dash und Lily hab ich schon beim Klang des Teilautors, David Levithan, viel gesetzt.

Allein das Cover stimmt schon mal gut auf das Thema und die Liebesgeschichte ein. Es ist schlicht gehalten und lässt Platz für Vermutungen.

Lily und Dash verbringen beide Weihnachten alleine zu Hause in New York. Dash nutzt die Zeit, um in seinem Lieblingsbuchladen, Strand, herumzustöbern und dabei fällt ihm das rote Notizbuch auf. Es beginnt mit Aufforderungen, Hinweisen und Informationen über die Person dahinter. Dash lässt sich darauf ein, um Lily besser kennenzulernen. Es beginnt ein Spiel. Eine Freundschaft, die nur auf dem Papier existiert und dann immer mehr wird...

Der Anfang war das Schwierigste am Ganzen. Ich brauchte eine Weile um reinzukommen, aber dann ging es wirklich los und hat viel Spaß gemacht! Die Geschichte lässt sich leicht verfolgen und hat trotzdem eine gelungene Tiefe. Vor allem die eingebrachten Buchzitate und -titel fand ich grandios und als absoluter Junkie dieser Art, hat es mich "on top" gebracht ! Auch die Story kann sehr punkten, mit dem gegenseitigen hin und her der Botschaften, erfährt man viel über die beiden Charaktere. Je mehr die Geschichte voranschreitet, desto schneller habe ich sie verschlungen. Dabei steht auch gar nicht das Thema Weihnachten im Vordergrund, dass nur nebenbei eine schöne Rolle spielt.
Lily lässt mich wieder an Klein-Mädchen-Träume glauben. Sie hat eine tolle positive und hinreißende Ader, doch kehrt auch oft zu ihrer Ernsthaftigkeit zurück, hinterfragt sich selbst und entwickelt sich mithilfe von Dash und ihren Freunden immer weiter.
 Dash hat ein Poetenherz in vereint. Er setzt seine eigenen Prioritäten und wirkt dadurch sehr erwachsen und gefasst. Mit seinem Freund Boomer (bei dessen Tante ich auch mal gerne kochen würde 😉) holt er aber eine herzliche, wiedererkennbare Person hervor.

Der ganze Schreibstil von Rachel Cohen und David Levithan ist auf den Punkt getroffen! Sie arbeiten mit tollen Elementen und zaubern eine schöne Liebesgeschichte.

Fazit:


Liebevoll und leidenschaftlich, vereint "Dash und Lilys Winterwunder" eine tolle Story, die im Gedächtnis bleibt! 

Note: 1-


Vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Liebste Lesegrüße
eure Charlotte

Februar 23, 2017

Im nächsten Leben vielleicht



Im nächsten Leben vielleicht


Im nächsten Leben vielleicht
 Originaltitel: Kyland

Autorin: Mia Sheridan
Genre: Liebe/Jugend
Verlag: Piper Verlag
Seiten: 9,99€
Kaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€

Klappentext:


Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?

Meine Meinung:


Ich habe nach dem Klappentext einen Liebesroman mit gutem Plot und tiefgründigen Charaktern erwartet, vor allem das Cover hat mich sofort aufmerksam gemacht!
Ja, das Cover ist wirklich superschön! Es lässt mich sofort in die Geschichte einfühlen und sowohl Ort und Situation bekommen im Buchverlauf eine besondere Bedeutung.
Tenleigh muss aus der kleinen Stadt in der sie lebt weg. Für ihre psychisch kranke Mutter und überarbeitete Schwester will sie ein besseres Leben gewinnen, mit einem Stipendium. Als sie dann wegen Kyland ihren Job verliert, geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Aber er ist ihr größter Konkurrent...
Reingekommen bin ich doch ziemlich schnell. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten geschrieben, was mir geholfen hat, in die Gedanken von Tenleigh und Kyland einzutauchen.
Die Geschichte kommt flüssig ins Laufen, und Kylands Versuche, Tenleigh zu umgarnen haben für mich als Leser schöne Minuten beschert, bis es dann zur Liebe kommt. Denn nach den ersten 100 Seiten hat das Buch dann mächtig gehadert. Zum einen fand ich manche Szene zu sehr gewollt, die dann letztendlich weniger glaubhaft rüber gekommen
sind. So der Versuch der Beiden, das Thema Stipendium Tod zu Schweigen, aber was irgendwie nicht funktionieren wollte und sich dann immer wieder aufrollt. Zum anderen waren es die Charaktere. Tenleigh und Kyland haben denselben Sinn für die schönen Dinge im Leben und es gab ein paar aha Momente, die nicht so vorausschauend waren. Ihre Beziehung hat freudige und traurige Momente, doch es fehlt einfach in der Tiefe. Im nächsten Leben vielleicht ist im Grunde eine schöne Liebesgeschichte, die mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Ganz gegen meine Erwartungen fand ich das Ende mit den letzten 50-60 Seiten überraschend gut gelungen.
Tenleigh lebt sehr ruhig und zurückgezogen. Mit ihrem starken Willen, unbedingt dieses Stipendium zu gewinnen. Beim Lesen könnte ich am besten mit ihr mitfiebern, weil Sheridan sie so authentisch rüberbringt und ich es ihr wirklich abkaufe.
Kyland würde ich sogar noch sensibler und eins
amer bezeichnen. Obwohl anfangs ein bisschen machoartig, ist er derjenige der die größte Entwicklung hinlegt. Doch neben Tenleigh fällt er manchmal ein wenig ab und bekommt weniger besondere Momente.
Mia Sheridan hat einen flüssigen und herzensguten Schreibstil, mit dem sie den Lesern die Gefühle und Gedanken der Protagonisten nahe bringt. Über weite Strecken ist ihr das sehr gut gelungen und lässt leider in Hauptteil ziemlich nach.

Fazit:


Ein gutes Buch, das an Anfang und Ende auftrumpfen kann und für den schönen Touch der Liebe sorgt.

Note: 3


Vielen Dank an den Piper Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars! 

Liebste Lesegrüße
eure Charlotte


Februar 12, 2017

Star Wars V - Das Imperium schlägt zurück



Star Wars V - Das Imperium schlägt zurück


https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Glut_DFStar_Wars_-_Episode_V_161178.jpg
 Originaltitel: Star Wars V - The Empire Strikes Back

Autor: Donald F. Glut
Erzähler: Wolfgang Pampel
Reihe: Star Wars, Band 5
Genre: Sciene-Fiction/Fantasy
Verlag: Randome House Audio
Länge: 5h 21min

Klappentext:


Im zweiten Teil der Star-Wars-Saga kämpfen Luke Skywalker, Prinzessin Leia, Han Solo und ihre Gefährten gegen die Schergen des tyrannischen Imperators und den unheimlichen Darth Vader.

Meine Meinung:


Um meinen Star Wars Horizont zu erweitern, habe ich mir neben dem Film auch das Hörbuch dazu angetan und den Krieg der Sterne miterleben können.

Luke Skywalker hat den Todesstern zerstört. Doch während um ihn herum der Krieg tobt und der Stützpunkt der Rebellen auf dem Eisplaneten Hoth angegriffen wird, macht er sich auf der Suche nach dem letzten Jedi-Meister der noch im Universum weilt; Yoda. Er soll ihn unterrichten. Der willigt ein, er weiß welche Macht Luke besitzt. Aber nicht nur er, denn ausgerechnet Darth Vader hat ein Augen ihn geworfen. Und dann stehen sie sich gegenüber: Vater und Sohn.

Das Hörbuch ist von dem Synchronsprecher von Han Solo, Wolfgang Pampel gesprochen und hat mich so sofort in diesen Star Wars Flair versetzt, der mich immer wieder überkommt. Mit der Handlung hatte ich keine weiteren Probleme. Genauso wie schon bei "Star Wars VII - Das Erwachen der Macht" gibt es viel mehr Gedankenzüge, die mir als Hörer eröffnet werden und ich so einen besseren Eindruck der Charaktere bekomme. Auch ist es ratsam den Film davor gesehen zu haben, denn außer dem eingeschweißten Star Wars-Junkie ist es doch manchmal schwer der Handlung zu folgen.
Luke Skywalker verkörpert wohl den Helden des Universums schlechthin. Er hat den gewaltigen Todesstern zerstört und repräsentiert die Rebellion gegen das Imperium. Doch für mich hat er auch ein Stück weit etwas von einem Anti-Helden. Er ist entschlossen und wild darauf Darth Vader und den Imperator zu stürzen, doch in einigen Momenten wirkt er auch sehr ruhig, gefasst und scheint dem Ganzen abzuschwören. Seine Freundschaft zu Leia und Han finde ich toll. Schon im Film hat sich für mich die meiste Entwicklung zwischen ihnen getan und da steht das Hörbuch in nichts nach.

Der Erzähler führt gut durch die Geschichte. Er findet sich zwischen den vielen verschiedenen Charakteren wieder, schafft es aber trotzdem jeden von ihnen ein bisschen Individualität einzubringen. Manchmal gab es eben die Stellen, in denen ich doch nicht ganz folgen konnte, weil es einfach neu zusammengesetzte Szenen waren, aber das ist nicht ausschlaggebend.

Fazit:


Ein schönes Nebenbei zum Film und jedem Star Wars Fan zu empfehlen!

Note: 2*


Vielen Dank an Randome House Audio für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Liebste Lesegrüße

eure Charlotte

Februar 11, 2017

Im Schatten das Licht



Im Schatten das Licht


 Originaltitel: The Horse Dancer

Autorin: Jojo Moyes
Genre: Belletristik/Liebe
Seiten: 576 Seiten
Verlag: Rowohlt Verlag

Klappentext:


Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.
Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt ... 

Meine Meinung:


Ganz groß im Kalender eingetragen! Dem Erscheinen des neuen Jojo Moyes Romans habe ich wahrscheinlich wie viele andere auch sehr entgegengefiebert! Eine Geschichte, die ganz nach dem Kaliber der Autorin sprach: kompliziert und mit viel Herz.

Als die Anwältin Natasha Macauley nach einem anstrengenden Tag im Büro nach Hause kommt, trifft sie auf ihrem Ex-Mann, Mac. Auf der anderen Seite der Stadt erleidet der Henry Lachapelle einen Schlaganfall und lässt seine Enkelin, Sarah, zurück. Wie durch ein Zufall treffen die beiden unterschiedlichen Lebensformen aufeinander. Mac begeistert, Natasha eher misstrauisch nehmen sie Sarah bei sich auf. Doch statt offen zu sein, wahrt diese den Schein vor ihnen und vertraut sich nur ihrem Pferd an. Doch als ihre Situation sich immer weiter zuspitzt, muss sie eine Entscheidung treffen...

Das Cover ist ganz Moyes like sehr schlicht gehalten; etwas geheimnisvoll und macht gleichzeitig sehr neugierig. Ich persönlich konnte viel darin interpretieren und welcher geheime Schatten in das Licht blickt. Echt schön!

Beim Reinkommen hatte ich keine weiteren Schwierigkeiten, das Buch ist aus der personalen Sicht geschrieben. Er wechselt zwischen den Charakteren Natasha, Mac und Sarah hin, schreibt aber nicht aus der Ich-Perspektive.
Die anfängliche Handlung konnte mich wirklich mitreisen. Das Aufeinandertreffen von Natasha und Mac, und später dann Sarah konnte mich überzeugen. Moyes hat ein gutes Händchen für die Streitbeziehungen zwischen Menschen, bei denen man aber nach und nach merkt, wie sehr sie sich eigentlich brauchen. Doch für mich haben sie sich die 576 Seiten ein Tick zu viel angefühlt. Der Argwohn, den vor allem Natasha und Sarah gegeneinander empfinden zieht sich dann doch ein wenig in die Länge und der angekündigte Road Trip lässt zu lange auf sich warten. Herbei hatten vielleicht 100 Seiten weniger vollkommen ausgereicht. Trotzdem ist das Ende doch sehr gelungen, das wirklich clever eingefädelt wurde. Es ist nicht zwangsläufig der große Jojo Moyes Roman, der mich gefühlsduselig werden lässt, aber trotzdem kann er gut punkten.
 Natasha, Anwältin mit dem Spezialgebiet Kinder ist eigentlich genau das Gegenteil.  Sie lebt seit ihrer Trennung in ihrer Arbeit und schottet sich von jeglicher Beziehung ab, damit muss auch ihr Freund, Conor, kämpfen. Obwohl sie es nicht weiß, sind sie und Sarah sich sehr ähnlich. Durch ihre starken, aber zurückgezogenen Persönlichkeiten. Da wirkt Mac als schöne Verbindungsperson. 
Mac Macauley ist eher der Charmeur. Er ist liebenswürdig und hält seine Kamera auf alles was ihn gefällt. Seit der Trennung hat er sich auch als Person sehr weiterentwickelt, was Natasha zu Anfang ziemlich aufstößt. An manchen Stellen wirkt er ein bisschen naiv und gutgläubig, aber das macht es umso emotionaler. Die Beziehung von ihm und Natasha finde ich sehr schwierig zu beschreiben. Sie bekommen sich immer wieder in die Haare und ihre Beziehung scheint zu lange auf der Stelle zu stehen. 
Und zuletzt Sarah. Sie hat nur eine große Liebe: ihr Pferd Baucher oder kurz einfach Boo. Die Beiden besitzen eine tiefe Verbindung, aber anstatt in eine jugendliche Pferdegeschichte abzurutschen, wird sich sehr an der Realität orientiert. Und ihre Figur bekommt einen großen Schub im Laufe des Buches, sie scheint sich langsam zu entwickeln und geht am Ende auf. 

Jojo Moyes konnte mich wieder gut überzeugen. Der Schreibstil ist wie immer sehr liebevoll zum Detail gehalten und lässt sich sehr schön lesen. Im Schatten das Licht wurde mit großen Erwartungen empfangen und kann sich ganz gut behaupten. 

Fazit:


Ein schöner Jojo Moyes Roman, dem leider sie Länge ein wenig geschadet hat.

    Note: 2     


Vielen Dank an den Rowohlt Polaris Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares! 

Liebste Lesegrüße

eure Charlotte