Museum of Heartbreak

Museum of Heartbreak


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Originaltitl: Museum of Heartbreak

Autorin: Meg Leder
Genre: Jugend
Verlag: cbj
Seiten: 320
Preis: 16,99€ 

Inhalt:  

 

Eine Gebrauchsanleitung in Sachen Liebe sollte wirklich endlich mal jemand schreiben!, findet die 16-jährige Penelope, als sie mit Karacho in ihre erste große Liebesgeschichte reinrauscht und, ohne über Los zu gehen, erst wieder an der Abfahrt »Herzensleid« zum Stehen kommt. Darauf bereitet einen wirklich keiner vor, weder Eltern noch Lehrer noch sonst wer von den angeblich so Erwachsenen. Genau betrachtet haben die nämlich auch kein Patentrezept in Sachen Liebe parat. Also beschließt Penelope, selbst dieses Buch zu schreiben, die Geschichte ihrer großen Liebe und deren Scheitern, entlang an all den kleinen Erinnerungsstücken, die sich durch Penelopes Liebesleben ziehen: vom ersten Händchenhalten im Kindergarten über den ersten kumpelig-peinlichen Kuss mit 11, bis hin zum ultimativen Date mit Mr Right.  

Meine Meinung: 

 

Museum of Heartbreak ...
Okay, vom Titel hab ich mich nicht wirklich anleiten lassen, weil der Inhalt schon von vorneherein klar war. Aber der Klapptext hat schon wieder mein Interesse geweckt. Er sagt eine lustigen Geschichte vorraus!

Das Cover macht mich als Leser auch sofort neugierig. Es ist sehr vielfältig gestaltet und lässt für weiterführende Überlegungen den Gedanken freien Lauf.

Das Buch dreht sich um Penelope und ihr Liebesleben. Sie ist total aus dem Häusschen als ein neuer Schüler, Keats, an die Schule kommt. Allerdings ist er ausgerechnet ein Bekannter von ihrer Erzfeindin Cherisse. Im weiteren Verlauf wird Penelope zu einer Party eingeladen, auf der sie hofft Keats näher zu kommen und ein Museum of Heartbreak beginnt.

Reingekommen, bin ich ziemlich einfach. Penelope "Pen" hat ein ziemlich verrückt gestricktes Leben, was Meg Leder schon auf den ersten Seiten klar macht. Manchmal hab ich das Gefühl, dass Pen gut in das Alter einer 14 Jährigen gepasst hätte, die gerade auf die High School kommt und ihr neues Leben kennenlernt. Immer wieder stellt sie die Freundschaft zwischen sich und ihren beiden besten Freunden Audrey "Aud" und Ephraim "Eph" in Frage, was auf dauer ein wenig nervig ist, weil man nach einner Weile denkt: Nun entscheide dich doch endlich! Doch die ganze Geschichte, die immer wieder mit lustigen Anekdoten aus Filmen gespickt ist, gefällt mir sehr gut. Das Verhältnis zwischen Pen und Keats ist das Vorbild einer Leinwandgeschichte. Oft aber verwirrend, vor allem durch irritierende Gefühle und Aussagen der Protagonistin. 
Die Handlung der letzten Seiten war irgendwie vorrausschauend, aber auch in ihrem Ausmaß doch ein schöner Abschluss der Story.

Das Buch ist aus der Perspektive von Penelope Marx, einem 16 (später 17) Jährigen Schülerin, die in ihrem bisher ungeküssten Leben in einer Art Blase gefangen ist. Sie kommt nicht vor und nicht zurück. Ihr Freundeskreis besteht aus 2 Personen, die sich aber, im Gegensatz zu Pen, weiterentwickeln und dadurch die Konfliktsituation vorprogramiert ist.


Leder verfolgt wirklich einem sehr leicht verständlichen Schreibstil, der zu den Gedanken einer sehr kindlichen Person passt, wie Pen eine ist. An einigen Stellen, hätte ich mir da den Sprung zur Ernsthaftigkeit gewünscht.

Fazit:

Museum of Heartbreak überzeugt durch seinen leicht vertändlichen Schreibstil durch die das Buch für gute Lesestunden sorgt, allrdings sich für eine jüngere Zielgruppe eignet und deshalb nicht vollständig in den Bann zieht!

Note:3

 

Vielen Dank an den cbj Verlag für die Bereistellung dieses Rezensionsexemplares


Liebste Lesegrüße
Charlotte

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